Es dauerte gute zehn Minuten, bis die Kieler die Partie unter Kontrolle bekamen. Nachdem Dominik Klein den Ausgleich (7:7) schaffte, gab es auf dem Feld nur eine Mannschaft. Der Deutsche Rekordmeister mit einem starken Titi Omeyer im Kasten (17/2 Paraden), setzte sich bis auf sechs Tore (31:7/21.) ab, zeigte aber trotzdem Schwächen in den letzten drei Minuten und ging mit einem ganz dünnen Polster (16:14) in die Kabine.
In der 2. Halbzeit kam der Gastgeber gefährlich auf ein Tor heran, aber Stefan Lövgren, der in dieser Phase mit drei Toren überragte, Kim Andersson und Klein sorgten für eine klare Führung und somit für die Vorentscheideung (23:18/43.). Trotz mutiger Bemühungen der Hausherren, die immer wieder ihren siebten Feldspieler brachten, zeigten die Jungs von Alfred Gislason ihr gefürchtetes Tempospiel und bauten sieben Minuten vor dem Ende ihren Vorsprung auf bis zu acht Tore 28:20 (52.) aus. Am Ende stand es 30:24 für die Zebras.
HBW Balingen-Weilstetten: Slaby (1.-52., 9/1 Paraden), Grathwohl (52.-60., 3 Paraden); Lobedank (2), Herth (1), Sauer, Ettwein (1), Balomenos, Strobel (3), Cho (4/1), Weber (2), D. Brack (8/2), Bürkle, Müller (1), Wagesreiter (2); Trainer: R. Brack
THW Kiel: Omeyer (1.-56., 17/2 Paraden), Palicka (56.-60. und ein Siebenmeter, 1 Parade); Lund (2), Andersson (4), Lundström, Kavticnik (3), Anic (3), Lövgren (11/6), Ahlm (1), Zeitz, Klein (3), Jicha (3); Trainer: Gislason