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Nikola Karabatic
Zeitgeschehen
20.11.08 : Glänzender Omeyer führt Zebras zum Sieg

Kampf und Emotionen ohne Ende, 20 Strafminuten, eine Rote Karte, schnelle und spektakuläre Tore, tolle Paraden, unglaubliche leichte Fehler, zwei durchschnittliche Schiedsrichter und am Ende ein deutlicher Sieg. So war das Derby der Giganten.
Der Gastgeber startete besser, zelebrierte seinen Tempohandball und führte mit 5:2 nach acht Minuten. Bei den Gästen reagierte Trainer Martin Schwalb, der zeitig eine Auszeit nahm und baute seine Jungs richtig auf. Hamburg stand plötzlich sehr kompakt in der Defensive und der THW tat sich schwer im Positionsangriff, wo er ideenlos agierte. Der Gastgeber glich nach 18 Minuten zum 7:7 aus und erreichte die erste Führung vier Minuten vor der Pause: 11:10. Und das schlimmste kam noch. Zur Halbzeit führten die Hanseaten mit 14:12.
Allen Zebras war klar, dass sie sich steigern müssen, wenn sie die Partie drehen wollen. Und der erste, der über sich hinaus wuchs, war Thierry Omeyer. Es startete seine "one man show" in der 32. Minute. Zuerst hielt er fünf Bälle in Folge und brachte den Gegner zur Verzweiflung. Seine Kollegen eroberten die Führung zurück (16:15/37.). Der HSV schien den Platzverweis von Krzysztof Lijewski gut weggesteckt zu haben, führte wieder mit 19:18 (42.). Das war aber das letzte Mal in der Partie, dass er mit dem Deutschen Meister mithalten konnte.
Omeyer entschärfte Ball für Ball und seine Kollegen erledigten mit schnellen Toren die Arbeit vorn. Auf dem Feld gab es nun nur eine Mannschaft, der alles gelang, während der Gegner völlig am Ende war. Von 18:19 zog Kiel auf 24:19 (50.) weg. Es waren nur noch zehn Minuten zu spielen, aber die Partie war bereits entschieden. Trotz der schlechten Siebenmeter-Quote (3/7) behielt der THW die Nerven, überrannte praktisch seinen Gegner und gewann mit 29:22.

Statistik


THW Kiel - HSV Hamburg : 29:22 (12:14)


THW Kiel : Omeyer (1.-60., 21/1 Paraden) , Palicka (bei einem Siebenmeter, keine Parade) ; Lund, Andersson (2), Lundström (n.e.), Kavticnik (6), Anic, Lövgren (3/1), Ahlm (2), Zeitz (1), Karabatic (5/1), Klein (4), Jicha (6/1) ; Trainer : Gislason

HSV Hamburg : Bitter (1.-46., 49.-60., 13/1 Paraden), Sandström (46.-49. und bei drei Siebenmetern, 3/3 Paraden) ; Schröder, Niemeyer, Jansen (4), Lackovic (3), Flohr, Grimm (n.e.) B. Gille (1), G. Gille (3), Grundsten (1), Lindberg (4/3), K. Lijewski (3), M. Lijewski (3) ; Trainer : Schwalb

Ergebnisse des 7. Spieltag


Freitag, 3. Oktober
HBW Balingen-Weilstetten - HSG Wetzlar 27:26 (14:12)

Samstag, 4. Oktober
TBV Lemgo - SC Magdeburg 27:23 (12:11)
HSG Nordhorn - TUSEM Essen 38:31 (17:17)
GWD Minden - Stralsunder HV 33:30 (17:13)
VfL Gummersbach - MT Melsungen 36:31 (17:17)

Sonntag, 5. Oktober
THW Kiel - HSV Hamburg 29:22 (12:14)
Füchse Berlin - TV Großwallstadt 32:32 (18:17)

Dienstag, 4. November
20.15 Uhr: Frisch Auf Göppingen - TSV Dormagen

Dienstag, 23. Dezember
20.15 Uhr: SG Flensburg-Handewitt - Rhein-Neckar Löwen

Tabelle: 1. Lemgo 13 Punkte (+54), 2. Kiel 13 Punkte (+40), 3. Nordhorn 12 Punkte.

8. Spieltag

Dienstag, 7. Oktober
20.15 Uhr: SC Magdeburg - Frisch Auf Göppingen

Mittwoch, 8. Oktober
20.15 Uhr: HSV Hamburg - Füchse Berlin
20.15 Uhr: Rhein-Neckar Löwen - HBW Balingen-Weilstetten

Freitag, 10. Oktober
19.30 Uhr:HSG Wetzlar - GWD Minden

Samstag, 11. Oktober
15.00 Uhr: SG Flensburg-Handewitt - TUSEM Essen
15.00 Uhr: TSV Dormagen - HSG Nordhorn
15.00 Uhr: MT Melsungen - THW Kiel
19.00 Uhr: Stralsunder HV - VfL Gummersbach

Sonntag, 12. Oktober
15.00 Uhr: TV Großwallstadt - TBV Lemgo


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