Vom der Stamm-Formation standen bei Kiel zu Beginn nur drei Akteure auf dem Feld: Titi Omeyer und die Außen Dominik Klein und Vid Kavticnik. Im Rückraum ersetzte Filip Jicha Nikola, Börge Lund führte Regie auf Stefan Lövgrens Platz und Christian Zeitz übernahm die Position von Kim Andersson. Am Kreis setzte Gislason auf Igor Anic statt Marcus Ahlm, der die ganze Partie auf der Bank verfolgte. Zur Hälfte der 1. Halbzeit führte der THW mit drei Toren (11:8) und erhöhte sein Polster auf bis zu sieben Tore. Zur Pause stand es dann 22:17. Besonderes auffällig bei den Zebras waren die vielen Tore durch die Außen Klein und Kavticnik.
Im zweiten Durchgang wuchs der Vorsprung mehrmals auf bis zu elf Tore an. Am Ende gewannen die Norddeutschen mit zehn Toren Differenz 39:29. Erfreulich neben den Paraden von Andreas Palicka (12 bei 14 Toren) und der mannschaftlichen Geschlossenheit war das Debüt von Daniel Wessig, der zwei mal traf.
Drammen HK: Kolstad Holm (15.-30., 2 Paraden), Carlsson (1.-15., 31.-60., 10/1 Paraden); Hovind (2), Spanne (3), Tverdal (1), Dullum (n.e.), Nordhagen (7), Lie Hansen (5/2), Hykkerud (2), Andersen (2), Larsson (4), Sörheim (1), Hajdarevic (1), Augensen (1); Trainer: Dahl
THW Kiel: Omeyer (1.-30., 9 Paraden), Palicka (31.-60., 12 Paraden); Lund (3), Wessig (2), Andersson (1), Lundström (2), Kavticnik (7/1), Anic (5), Lövgren (2/2), Ahlm (n.e.), Zeitz (4), Karabatic (n.e.), Klein (8), Jicha (5); Trainer: Gislason